Und weiter geht's. Nach 3 Wochen Karibik reicht's mir dann auch. Erstmal ist zur Zeit Regenzeit. Und zwar wie. Eigentlich schüttet es jeden Tag wie aus Kübeln - wenn ich hier Urlaub gebucht hätte; wäre ich restlos bedient.
Und optisch machen die meisten Inseln auch nix her. Entweder wie Afrika mit gepflasterten Straßen (Ausspruch von meinem deutschen Wachmatrosen Heinz...) oder man liegt im Containerhafen...
Allerdings scheinen andere dort zu wohnen:
Cartagena ist eigentlich der einzige Hafen mit einer ansprechenden Silhouette.
Und diesem Hafen liegt (wie auch schon 2008 mit der aura) die MS"Freewinds".
Ist recht interessant was man bei Wikipedia nachlesen kann. Gehören tut das Schiff mittlerweile der Scientologie Kirche. Angeblich wird der Kahn nur benutzt um den letzten Rang/Position - also wohl die größte Erleuchtung - zu erreichen. Schön aufm Schiff ne Gehirnwäsche -so siehts wohl aus. Aber egal; vor 2 Jahren sah die Kiste noch aus, als ob man sie in Indien zum Abwracken auf den Strand schieben könnte. Und nu, siehe da wie aus dem Ei, gepellt - alles vom Feinsten. Am Geld kann es denen wohl nicht mangeln.
Kaum waren wir fest im Hafen kamen auch gleich die Busse, um unsere Gäste zu den Touren abzuholen. Normalerweise kommen dann deutsche Markenbusse mit Klima und Porzellanklo. Selbst auf der letzen Inseln, wo alle nur Vorkriegsauto oder Fahrrad fahren gibts die. Aber hier in Cartagena sieht es etwas anders aus.
Offene Eigenkonstruktionen, die bei denen der deutsche TÜV Beamte Herzkammerflimmern bekommt. Es gibt zwar keine Klima, aber dafür eine eigene Band, die den 8 Stunden Ausflug mit lautstarker Musik unterstreicht. Das erklärt warum die meisten Gäste reichlich genervt zurückkamen.
Der nächste Hafen ist Kralendijk auf Bonaire. Hier ist das Wasser selbst im Hafen (also an unserer Anlegestelle - einen Hafen gibt es nicht) glasklar. Mal wie im Prospekt; Ich muss unbedingt ein Foto machen...
So long...
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Regen und Cartagena
Samstag, 4. Dezember 2010
Erste Karibikrundreise auf der vita
Nun bin ich schon fast wieder 14 Tage unterwegs und habe kaum etwas fotografiert. Die Rundreise kannte ich ja schon von der aura. Nur ein paar kleine Änderungen und leider Inseln wie Curacao und Barbados nicht mit dabei. Auf Isla Magarita wollte ich an den altbekannten Strand baden gehen; aber den hat das Meer mitlerweile weggespült. Nur noch ein kleiner Streifen ist übrig. Und den hat es von Zeit zu Zeit auch überspült, wie ich feststellen musste nachdem ich mein Handtuch ausgebreitet hatte...Ansonsten gibt es schöne Sonnenunter- und aufgänge. Allerdings dauert das ganze maximal eine halbe Stunde dann ist es Taghell oder pechschwarze Nacht!
Mittwoch, 24. November 2010
Anreise AIDAvita oder nie wieder Langstrecke...
Am 12.11.10 war es wieder soweit; der Urlaub vorbei und die Arbeit ruft. Der Flug mir AirBerlin sollte um 0800 losgehen; also darf man schon vor 0700 am Flughafen aufschlagen. Und was macht man dann? Der CheckIn dauert mit etwas Glück 3 Minuten, dann noch durch die Sicherheitskontrolle und schwups wartet man 1 Std auf den Flug.Letztes Mal wollte ich schlauer sein und bin erst ca eine halbe Stunde vor Abflug aufgetaucht - da wollten die mich ernsthaft nicht mehr durchlassen... Also ab ging es. Das Tief was gerade über Norddeutschland zog, machte den Flug am Anfang etwas wackelig. Und 45 Minuten später war ich in München. Dort dann noch schnell 3 Stunden auf den Anschlußflug warten - wobei allein das Finden des richtigen Terminals bzw. des richtigen Kontrolleurs für den Paß schon allein ne halbe Stunde gedauert hat. Da ist alles abgeschlossen und man darf klingeln - irgendwann taucht ein Typ mit Knarre auf guckt in den Paß (bei Frauen wird auch gleich noch geflirtet...) und man darf weiter. Der Anschlußflug soll um 1200 losgehen - gegen 1155 gehts mit dem Boarding von 300 Leuten los. Also schon die erste Verspätung. Angeblich hat die Flugzeugbesatzung in der Warteschlange für den Securitycheck festgehangen. Wer‘s glaubt... Der nächste Schock: Flugzeit 11Stunden!Ich hatte ja mal mit 9,5 gerechnet. Hat dann auch tatsächlich so lange gedauert. Wenigstens war das Essen in Ordnung. Leider habe ich nur 2 Stunden Schlaf geschafft und die restliche Zeit mit Kreuzworträtseln, irgendeinem belanglosen Unterhaltungsprogramm im Bordfernsehen und Lesen verbracht.Eigentlich bin ich nun davon ausgegangen den größten Streß hinter mir zu haben. Denkste! Bin relativ flott durch die Paßkontrolle gekommen und auch mein Gepäck war schnell vom Band erkämpft - der deutsche Pauschaltourist gibt keinen Zentimeter an der (Gepäck-) Front kampflos frei.Den Agenten hab ich recht schnell gefunden zwischen den tausenden „Taxi, Taxi!!!“ Rufern. Er hat mir dann eröffnet, daß wir noch auf weitere 17 Leute warten müßten, die auch schon gelandet seien. Und es kam wie es kommen musste. 1,5 Stunden später (jawohl, solange habe ich schön vorm Flughafen im eigenen Saft gestanden) waren wir komplett. Nu ging es erst richtig los. Da stand ein kleiner Bus mit selbstgebautem Anhänger, in den das gesamte Gepäck gequetscht wurde (ich brauche in Zukunft unbedingt einen Hartschalenkoffer).Bei einer beiläufigen Frage wo denn das Hotel sei, hat mir der Fahrer eröffnet, daß wir mal eben noch 2 Stunden fahren müssen. Da war es dann aber schon 2000 Ortszeit (also 0100 zuHause). Die Fahrt unbeschädigt zu überstehen war wohl ein Wunder. Die Straßen dort sind in einem... - nun laß sagen es wurde vor 50 Jahren Beton auf die Erde gekippt und seitdem als Hauptstraße benutzt. Das hat den Fahrer nicht davon abgehalten mit 80 - 100 km/h durch die Dunkelheit zu rasen und regen Gebrauch des Fernlichts zu machen um die unbeleuchteten Motorradfahrer nicht umzunieten. Hätte ich etwas anderes als Klamotten in den Reisetaschen gehabt - es wäre wohl mit Sicherheit alles kaputt.Irgendwann im Hotel angekommen.Auch gleich als erster eingecheckt, und alles in den 4 Stock hochgewuchtet; aber halt, ihr Zimmer ist ja im Erdgeschoß. Naja, dann halt alles wieder runter, kann ja mal vorkommen. Abendbrot gibt es dann auch noch wenn es warm ist - so in einer Stunde. Da hat es mir dann gereicht. Statt dem angebotenen Leitungswasser habe ich lieber auf Bier zurückgegriffen und bin kommentarlos ins Bett. Mittlerweile war es 2300 und der Agent wollte uns 0730 wieder abholen. Kurze Nacht - und gefühlt noch kürzer, da ich natürlich gegen 0400 wieder hellwach war - Zeitverschiebung.
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